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Puire, das ist der Name, der in einer Urkunde vom 1. April 1003 erwĂ€hnt wird. Dieses Datum gilt als âGeburtsdatumâ von Buir.Aber erst 1970 wurde die Urkunde
durch Joseph Milz dem Kerpener Stadtteil Buir zugeordnet, bis dahin hatte ein andere Forscher die Urkunde nach Westfalen zugeordnet.
Was wie ein Aprilscherz anmutet ist keiner, wenn auch das historische Dokument nur eine Abschrift ist und auch noch mit einem gefÀlschten Siegel versehen ist.
Trotzdem ist sich Heimatforscher Elmar Onnau aus Blatzheim sicher, dass die Eintragung richtig ist.
Die Geschichte unseres Heimatortes geht auf Erzbischof Heribert von Köln zurĂŒck. Er
war âGroĂgrundbesitzerâ, so auch im Buirer Land . Und genau dieser Heribert von Köln schenkte laut Urkunde dem von ihm gegrĂŒndeten Kloster in Köln-Deutz unter anderem einen Hof in Puire, der den Namen âDrei Hufenâ trug. Der Hof wurde als Mann- bzw. Vasallenlehen gefĂŒhrt, die PĂ€chter mussten also an das Kloster Zinsen zahlen.
Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts taucht der Name der Familie Bure auf - das Àlteste Buirer Adelsgeschlecht. Dessen Spross Gerart von Bure prÀgte das Siegel, das
sich spĂ€ter im Wappen wiederfand. Der Ritterfamilie wurde das Anwesen âBrucheâ, auch als âin dem Broycheâ oder spĂ€ter als Voigtburg bekannt, zugeordnet.
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