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Am 25.8.1929 entgleiste in Buir der D-Zug 23 Paris – Warschau. Den Grund für diese Entgleisung beschreibt
H.J. Ritzau in seinem Buch: „Schatten der Eisenbahngeschichte“ (Ritzau KG – Verlag Zeit und Eisenbahn) wie folgt:
Es „waren Bauarbeiten mit zeitweise eingleisigem Betrieb im Gange.... Am Tage vor dem Unglück wurden alle
Züge Aachen – Köln an der Bahnhofsausfahrt Buir auf das linke Gleis geleitet, weil das rechte wegen der Bauarbeiten gesperrt war. Am 24.8. musste ... die Überleitung schon in der Bahnhofs
einfahrt“ erfolgen. Der „D 23, Paris – Berlin – Warschau war der erste schnellfahrende Zug dieses Tages, den die Änderung betraf. Der Fahrdienstleiter in Düren .. übergab dem Lok- und Zugführer
des D 23 versehentlich einen Befehl des Vortages. Der Lokführer informierte sich bei Entgegennahme des Zettels nur flüchtig, wo er die Geschwindigkeit zu drosseln habe. Das Datum beachtete er
nicht. Im Bestreben, die Verspätung des D 23 zu verringern und in der Annahme, erst bei Bahnhofsausfahrt Buir auf das linke Gleis geleitet zu werden, fuhr er mit voller Geschwindigkeit bis kurz vor
Buir. Er übersah das in Warnstellung stehende Einfahrvorsignal und das .. Hauptsignal. Als er die in Ablenkung stehende Einfahrweiche bemerkte, war es für eine Reaktion zu spät. Die Lok wurde
herumgerissen und überschlug sich. Die Wagen flogen entgleisend an der Maschine vorbei. 14 Tote und 43 Verletzte waren das Resultat..“
Wie man in Buir in späteren Jahren erzählte, traf ein Helfer im Zug bei der Suche nach Verletzten auf eine
Frau, die wohl geschlafen hatte und durch das Unglück aufgewacht war und nicht recht wusste, was geschehen war. Den Helfer fragte sie schlaftrunken „Cologne?“. Er antwortete. „Nix Cologne,- Carambolage!“
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