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Die groĂen Tagebaue der RWERheinbraun sind uns wohlbekannt, aber nur wenige wissen heute noch, dass es nach dem Krieg im Wald, unweit von Etzweiler, einen Versuch
zur Kohlegewinnung unter Tage gab. Bei SpaziergĂ€ngen durch den Hambacher Forst (bzw. was davon noch ĂŒbrig ist), hat sich so mancher Wanderer oder Radfahrer vielleicht ĂŒber ein eingezĂ€untes GelĂ€nde
gewundert. Dass er sich dabei auf dem ehemaligen Schachtgleis bewegte und sich hinter dem Zaun das ehemalige SchachtgelĂ€nde befand, dĂŒrfte nur wenigen bewuĂt gewesen sein.
Bereits 1939 war die Rheinische Braunkohlentiefbaugesellschaft (RBT) gegrĂŒndet worden. In einer Versuchsschachtanlage in der NĂ€he der Kreisgrenze (bereits auf
DĂŒrener Kreisgebiet) sollte der Abbau von Braunkohle unter Tage erprobt werden. Schon 1941 gab es erste Versuche, die wegen der Bombardierungen jedoch eingestellt werden mussten. Nach dem Kreig wurden
die Arbeiten wieder aufgenommen. 1948 sollen
311 Angestellte, darunter auch Buirer, in der Versuchsschachtanlage tĂ€tig gewesen sein und aufgrund der mĂ€chtigen Flöze erhofften sich viele einen Abbau der Kohle fĂŒr mehrere Jahrzehnte, so dass die Arbeit dort auch fĂŒr nachfolgende Generationen gesichert schien. Aber die Anlage brachte nicht die erhofften Fördermengen und auch weitere Probleme fĂŒhrten letztlich dazu, dass der Betrieb 1954 eingestellt wurde.
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