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Artikel aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ):

1000 Jahre Buer: Debatte um "Echtheit" entbrannt - Heimatforscher hegen Zweifel an historischer Erwähnung - "Buer in der Eifel gemeint" - Aber auch Gegenargumente - 27.2.2002

Heimatverein gibt sich unwillig - Stellungnahme zur Debatte um "Echtheit" der Urkunden-Nennung - 02.03.2002

Namensvetter Buir feiert 2003 ein Jahrtausendfest - Gemeinde beruft sich wie Buer auf die Urkunde Heriberts - 02.03.2002

Zur Diskussion um den 1000. Geburtstag - Pragmatisch angehen - 02.03.2002

Buers 1000-jährige Historie bietet viele Facetten - Heimatforscher-Team arbeitet die Geschichte in zwei umfangreichen Werken auf – Viele interessante Details - 16.11.2002

Kölner Archiv hütet alten Urkundenschatz - Buer freut sich auf das Jubeljahr - 31.12.2002

Delegation aus Buir plant Visite in Buer - Zur 1000-Jahr Feier - Auch der Namensvetter feiert - Herz pflanzt Linde - Jubelfest in Eschweiler - 22.02.2003

Kölner hüten Urkundenschatz - Altes Schriftstück vom 1. April 1003 nennt mit "Puira" erstmals Buer - 29.03.2003

1003 tauchte "Puira" auf - Erzbischof Heribert überschrieb Güter - 1147 zweite Nennung - 04.04.2003

Singendes Buir pflegt viele schöne Bräuche- 1000 Jahre Buer Die Namensvettern - 18.04.2003

 

1000 Jahre Buer: Debatte um "Echtheit" entbrannt
27.02.2002 / LOKALAUSGABE / BUER

Heimatforscher hegen Zweifel an historischer Erwähnung - "Buer in der Eifel gemeint" - Aber auch Gegenargumente
Von Georg Meinert

Nach dem Streit um das Programm zur buerschen 1000-Jahr-Feier im nächsten Jahr ist nun unter Heimatforschern eine grundsätzliche Debatte um das Jubiläum entbrannt.
 Heimatforscher Gustav Spürk, der fast 20 Jahre Geschäftsführer des Heimatvereins Buer war, äußert Zweifel an dem historischen Anlass des Jubiläums. "Die erstmalige urkundliche Erwähnung, auf die immer verwiesen wird, bezieht sich nicht auf unser Buer, sondern auf das Buer in der Eifel nahe Kerpen", ist Spürk überzeugt und tritt damit eine Debatte um die "Echtheit" des buerschen "Geburtstages" los. Zur Begründung führt Spürk an, dass in der Stiftungsurkunde des Kölner Erzbischofs Heribert vom 1. April 1003 für die Benedektiner-Abtei Deutz verschiedene Eifel-Orte aufgeführt sind - und Buer. "Wieso soll zwischen so vielen Eifelorten auf einmal ein westfälischer Ort auftauchen, wenn es auch in der Eifel ein Buer gibt?", fragt Spürk. Wenn auch wissenschaftlich nichts bewiesen sei, so spreche auch nichts für das westfälische Buer. Hubert Kurowski, heimatgeschichtlich interessierter Erler, tritt Spürk zur Seite.
Die Deutung, welches Buer gemeint ist, sei bei denen, die das Thema wissenschaftlich bearbeitet hätten, umstritten. Eindeutige Klarheit bestünde nicht. Auch der verstorbene Heimatforscher Dr. Helmut Weigel habe Zweifel gehegt. Kurowski geht noch einen Schritt weiter: Er verweist auf Erkenntnisse, wonach die Urkunde von 1003 im 12. Jahrhundert verfälscht worden sei und erst zu dieser Zeit der Ortsname Puire (Buir, später Buer) hinzugekommen sei. Zwei Historiker, die die Schrift analysiert hätten, identifizierten aber, so Kurowski, das genannte Puire als das Buer in Westfalen. Und zwar in Arbeiten aus den Jahren 1954 und 1972.
 Für Heimatforscher Hugo Vöge, der 1984 die Urkunde, die im Historischen Archiv in Köln liegt, untersucht hat, ist darin "eindeutig unser Buer" gemeint. Er verweist auf Hinweise, wonach in den Schriften auch von "wichtigen Wegeverbindungen" in Buer die Rede ist. Das westfälische Buer, so Vöge, habe bereits 1003 mit dem Gahlenschen Kohlenweg und dem Weg über den Vestischen Höhenrücken darüber verfügt, das Buer in der Eifel jedoch nicht. Außerdem habe die Abtei Deutz später viele Ländereien im Westfälischen gehabt.  Detlev Lecher vom Heimatverein weist darauf hin, dass die urkundliche Schreibweise des Ortnamens ("Puire") ein Dehnungs-I habe, was das westfälische Dehnungs-E erkläre und letztlich auf "unser Buer" hinweise. Letztlich sei eine wissenschaftliche Klärung, welches Buer gemeint sei, 100-prozentig aber nicht zu erreichen. Lecher schlägt vor, "ganz pragmatisch" vorzugehen, und Buers Geburtstag einfach auf 1003 festzulegen. Denn, und da sind alle Heimatforscher mit ihm einer Meinung, "Buer ist doch sogar viel älter als 1000 Jahre".

 

Heimatverein gibt sich unwillig
02.03.2002 / LOKALAUSGABE / BUER

Stellungnahme zur Debatte um "Echtheit" der Urkunden-Nennung
Von Georg Meinert

Unwillig gibt sich der Verein für Orts- und Heimatkunde im Streit um die Zweifel an der Eindeutigkeit der historischen Nennung Buers.
  Die Zweifel kämen sehr spät, "ohne auf erkennbare wissenschaftliche Recherchen zu beruhen", äußern Vorsitzender Dr. Gerd Escher und Geschäftsführer Georg Lecher in einer Stellungnahme zu den Berichten in der WAZ. "Die letzte Sicherheit" sei bei der Datierung von Ereignissen, die 1000 Jahre oder länger zurückliegen, nicht gegeben. Das gelte auch für Jubiläen anderer Städte. Escher und Lecher fordern statt einer historischen Debatte eine "konstruktive Unterstützung" der Vorbereitungen und der Durch-führung der 1000-Jahr-Feier.
 Die Beurteilung des Heimatvereins beruhe auf wissenschaftlichen Beurteilungen, wonach das in der Urkunde von 1003 genannte "Puire" mit dem westfälischen Buer gleichzusetzen sei. Dies sei so auch im "Rheinischen Urkundenbuch" dargestellt. In zwei Arbeiten sei es zwar dem Buir bei Kerpen zugeordnet worden, diese seien aber nicht in die wissenschaftliche Beurteilung und ins Urkundenbuch übernommen
worden. Im buerschen Raum seien nie Zweifel an der Jahreszahl 1003 publiziert worden.

 

Namensvetter Buir feiert 2003 ein Jahrtausendfest
02.03.2002 / LOKALAUSGABE / BUER

Gemeinde beruft sich wie Buer auf die Urkunde Heriberts
Von Georg Meinert

Eine 1000-Jahr-Feier wird nicht nur hierzulande geplant, sondern auch in Buir, Buers Namensvetter am Rande der Eifel in Kerpen.
Das Interessante: Die Gemeinde Buir (sprich: Bür) beruft sich auf dieselbe Urkunde und dieselbe Textstelle wie Buer. Das bestätigten auf WAZ-Anfrage der Sprecher der Stadt Kerpen als auch die Ortsvorsteherin in Buir, Hedi Reinken-Cremer, die gleichzeitig als Vorsitzende des Festausschusses "1000 Jahre Buir" fungiert.
Die 3875 Seelen zählende Gemeinde Buir, die seit 1975 zur Stadt Kerpen gehört, ist fest davon überzeugt, dass sie in der besagten Textstelle ("drei Hufen zu Puire") in der Urkunde des Erzbischofs Heribert von 1003 gemeint ist. "Daran gibt es bei uns gar keinen Zweifel", so Reinken-Cremer, die sich völlig überrascht zeigt von der Tatsache, dass ein zweites Buer dies ebenso einfordert.  Seit Sommer vergangenen Jahres laufen in Buir die Vorbereitungen für die 1000-Jahr-Feier, die dort vom 13. bis 15. Juni 2003 stattfinden wird. Neben einem Festakt und einem Festabend seien u.a. ein historischer Jahrmarkt, eine Fotoausstellung und eine Festschrift geplant. Alle 25 Vereine des Ortes beteiligen sich an den Vorbereitungen, die von der Stadt Kerpen nicht nur organisatorisch unterstützt wird. Reinken-Cremer: "Ich gehe davon aus, dass wir auch einen finanziellen Zuschuss bekommen." In Arbeit ist auch eine Homepage namens "1000jahrebuir.de".
 Buir ist einer von fünf Ortsteilen der Stadt Kerpen, die am nördlichen Rand der Eifel bei Düren an der A 4 zwischen Köln und Aachen liegt. Kerpen zählt 63 000 Einwohner. Buir war bis 1975 selbstständige Gemeinde.

Zur Diskussion um den 1000. Geburtstag

02.03.2002 / LOKALAUSGABE / BUER

Pragmatisch angehen
Von Georg Meinert

 Es ist schon eine kuriose Geschichte, dass es zwei Orte in unserem Lande gibt, die aus derselben Urkundennennung ihren 1000. Geburtstag ableiten. Wie es scheint, lässt sich wissenschaftlich nicht exakt klären, welches Buer oder Buir am Ende gemeint war.  Das, was die Historiker Oedinger, Milz und Wisplinghoff, die sich mit dieser angeblich aus dem Jahr 1003 stammenden Urkunde beschäftigten, speziell zum Ortsnamen "Puire" äußerten, ist - auch wenn dies Aufnahme ins Rheinische Urkundenbuch fand – persönliche Auffassung der Autoren. Das bestätigte diese Woche auch der Leiter des Historischen Archivs in Köln auf Anfrage der WAZ. Beweise gibt es nicht, Zweifel allenthalben.
 Darauf hinzuweisen und dieses Wissen, das bislang auf einen kleinen Kreis beschränkt war, der Öffentlichkeit zu präsentieren, muss erlaubt sein. Die Kritik des Heimatvereins klingt grotesk und ist unberechtigt. Er äußert sich so, als wenn ihm die Felle wegschwimmen würden. Die, die Zweifel äußern, kommen im übrigen aus Reihen des Heimatvereins.
 Niemand will dem Heimatverein das Fest oder seine Auffassung, wie er die Urkunde interpretiert, madig machen. Es soll auf den Zwiespalt der wissenschaftlichen Auslegung einer historischen Randnotiz aufmerksam gemacht werden. Nicht mehr und nicht weniger.
 Was einem Fest, hier wie dort, nicht im Wege stehen sollte. Denn 1000 Jahre alt sind die Orte allemal. Daran besteht kein Zweifel. Also sollten alle, die 1000 Jahre Buer feiern wollen, die Sache pragmatisch angehen und den Streit der Historiker von der amüsanten Seite sehen. Und sich in die Arbeit stürzen: Die in Buir sind mit ihren Vorbereitungen schon deutlich weiter.

 

Buers 1000-jährige Historie bietet viele Facetten

16.11.2002 / LOKALAUSGABE / BUER

Heimatforscher-Team arbeitet die Geschichte in zwei umfangreichen Werken auf – Viele interessante Details
Von Georg Meinert

 Die buersche Geschichte lässt sie seit Jahren nicht los. Doch seit letzten Winter studieren sie alte Schriften, Quellen und Urkunden intensiver denn je: Die Heimatforscher im Verein für Orts- und Heimatkunde haben nämlich nichts Geringeres vor, als 1000 Jahre buerscher Geschichte für das Jubeljahr aufzubereiten.

  Das Team um Arno Vauseweh stand und steht vor einem großen Berg Arbeit: Zwei umfangreiche Werke sind in Vorbereitung, um den Bueranern Heimat und Ortsgeschichte mit einer Menge Daten und Fakten, umfangreichen Hintergründen und vielen Details näher zu bringen. In dieser Form und in diesem Umfang hat es das noch nicht gegeben, ist sich Vauseweh, 63-jähriger Grundschullehrer und heimatliebender Bueraner, sicher. Gemeinsam mit Hans Widlak, Carl-Heinrich Lueg und Dr. Heinrich Ermeling übernahm er die Koordination dieser Geschichtsaufarbeitung zum 1000. Geburtstag Buers im nächsten Jahr. Das erste, über 300 Seiten starke Werk ist inzwischen auch schon fast fertig und kommt noch vor Weihnachten auf den Markt. "1000 Jahre Buer" erscheint in acht Aufsätzen als 23. Band in der Reihe "Beiträge zur Stadtgeschichte". Die Aufsätze, so Vauseweh, arbeiten schwerpunktmäßig verschiedene Facetten der Geschichte Buers auf. "Es ist dabei ein Glücksfall, dass die Themen, die wir ausgreifen, eine Chronologie durch die buersche Geschichte ergeben", erläutert er. Das Buch, das gerade Korrektur gelesen wird, beginnt mit einem Aufsatz über die Urkunde von 1003, auf die Buers Geburtstag zurückgeführt wird. Autor Carl-Heinrich Lueg übersetzt sie, erläutert die Hintergründe, beschreibt aber auch die Problematik, die sich ergeben hat. Wie berichtet, beruft sich ja auch der Ort Buir in der Eifel auf diese Urkunde. Beleuchtet werden in weiteren Erörterungen "Buer im Mittelalter", die Freiheit Buer mit ihren halbstädtischen Rechten und das Leben in Buer zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In einem fünften Beitrag hat Hans Widlak Erinnerungen von Theo-dor Nolde von 1917 an das alte Buer, die 1979 erst wieder entdeckt wurden, überarbeitet. Klaus Herzmanatus schildert die Bergbaugeschichte Buers und seine Wandlung, Vauseweh die Schulgeschichte. Und Dr. Heinrich Ermeling beleuchtet die Industriegeschichte Buers.
 Das zweite Werk des Heimatforscher-Teams ist eine Festschrift, die zum Geburtstag Buers am 1. April 2003 erscheinen wird. Der Titel steht zwar noch nicht fest, wohl aber der Inhalt. Zunächst, so Vauseweh, werde es über rund 30 Seiten eine fortlaufende Chronik geben, in der viele Daten von Hugo Vöge, dem Altmeister der buerschen Heimatforscher, einfließen werden. In einer Kurzfassung beschäftige man sich noch einmal mit dem Thema Urkunde. Aufsätze älteren Datums, die sich mit allerlei Aspekten der Geschichte Buers beschäftigen, werden die Schrift abrunden.

 

Kölner Archiv hütet alten Urkundenschatz

31.12.2002 / LOKALAUSGABE / BUER

Buer freut sich auf das Jubeljahr
Von Georg Meinert

 1000 Jahre Buer - in der Silvesternacht fällt der Startschuss für das Festjahr. Anlass des Jubiläums ist die oft erwähnte Urkunde vom 1. April 1003, in der der Ort Puira auftaucht, und von dem man hierzulande fest davon überzeugt ist, dass damit Buer erstmals urkundlich genannt wurde. Dieses Schriftstück, das im Historischen Archiv in Köln gehütet  und heute von der WAZ zum Auftakt des Jubeljahres präsentiert wird, dokumentiert eine Übertragung  des damaligen Erzbischofs Heribert von Köln an die Benedektiner-Abtei Deutz, die kurz zuvor gegründet worden war. Mit den Übertragungen schuf man dem Kloster eine wirtschaftliche Basis. Die Urkunde, die Jahrhunderte in Deutz gelagert war und nach Auflösung des Klosters 1803 ins Kölner Archiv kam, benennt zwei Oberhöfe in Escuuilere und Antuuilere (heute Eschweiler und Antweiler) und ein Besitztum des Grafen Balderich und seiner Frau Adela, nämlich "drei Hufen und den Zehnten von vier weiteren Hufen in Puira", die sie der Abtei schenkten. Wörtlich heißt es u.a. in der Urkunde in einer Übersetzung des buerschen Heimatforschers Carl Heinrich Lueg: "Darauf bedacht, ihr Seelenheil zu bewirken, haben sie (Graf Balderich und seine Frau Adela) ein Weiteres getan: Am Tage der Weihe des Altares des Heilands der Welt und seiner Mutter Maria schenkten sie dem Hauptaltar (der Abteikirche zu Deutz) drei Hufen und den Zehnten von vier Hufen in Puira."
 Für Carl Heinrich Lueg sprechen "viele gute Gründe" dafür, dass mit Puira unser Buer gemeint ist, "wenn es auch nicht mit letztendlicher und definitiver Sicherheit gesagt werden kann." Es ist Buers erste urkundliche Erwähnung - vor eben 1000 Jahren. Allerdings, so Lueg, ist die Urkunde selbst zwar auf den 1. April 1003 datiert, aber erst im 12. Jahrhundert angefertigt worden. Eine Abschrift, eine Kopie, die möglicherweise in einem Streit um Zehntrechte bewusst angefertigt wurde, um zu manipulieren. "Wahrscheinlich hat man bei der Anfertigung zwar auf eine ältere Vorlage zurückgegriffen, aber deren ursprünglichen Text verfälscht", schreibt der Heimatforscher in einem Aufsatz zur 1000-Jahr-Feier. In dem Text setzt sich Lueg auch kritisch mit dem Thema auseinander, welches Puira denn nun gemeint ist: Unser Buer oder das rheinische Buir (sprich: Bür) bei Kerpen, das sich bekanntermaßen auf die gleiche Urkunde beruft und einen "ganz wichtigen" Grund anführt: Antweiler und Eschweiler liegen in Buirs Nachbarschaft. Dennoch fand Lueg in wissenschaftlichen Schriften eine Reihe von Argumenten, die bei der Deutung des Namens Puira eher auf unser westfälisches Buer hinweisen.
 Die wichtigsten sind laut Lueg: Bei der Verfälschung der Urkunde können Besitztümer weggelassen worden sein - so auch welche im westfälischen Raum (bei einer späteren Auflistung der Deutzer Ländereien findet man neben dem 1003 genannten Gut in Antweiler dort auch eine Kirche - vorher eben nicht); es gibt weitere Urkunden, in denen weit auseinander liegende Orte gleichzeitig genannt werden (z.B. von 1020, in der Gladbeck mit Heumar genannt wird); die Abtei Deutz besaß später "umfangreichen und auffälligen Besitz" im Vest Recklinghausen, darunter Besitz, der zuvor dem Grafen Balderich gehörte; und die Abtei Deutz übte Patronatsrechte in Buer aus – nicht jedoch in Buir.
 Und vor allem: In einer Bulle des Papstes Eugen III. von 1147 bestätigt dieser der Abtei Deutz Rechte über eine Reihe von Pfarrkirchen - u.a. über jene in Eschweiler und Antweiler und über die "ecclesiam Buron". Lueg: "Dass Buron mit unserem Buer identisch ist, wird kaum bestritten, zumal etwa 50 Jahre später (1207) Innozenz III. in einer weiteren Urkunde, die als einwandfrei echt gilt, die ecclesiam in Buron erneut aufführt."
  Im übrigen, so der Heimatforscher, sprechen archäologische Untersuchungen dafür, dass das Gebiet um Buer schon vor 1000 besiedelt gewesen sein muss. Lueg: "Alles in allem kann Buer 2003 guten Gewissens 1000 Jahre feiern."

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